Konzept Spezialklassen

Das IWW zeichnet sich durch eine langjährige, intensive Erfahrung in der Schulung von Schülerinnen und Schülern mit Sonderschulbedarf aus. Dabei steht die Entwicklung und Förderung von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein als Basis von Leistungsbereitschaft und Lebensfreude im Zentrum.

Das Angebot unserer Spezialklassen richtet sich an Kinder und Jugendliche mit:

• durchschnittlicher- oder besonderer Begabung mit Teilleistungsstärken und / oder Schwächen
• Wahrnehmungsauffälligkeiten
• ADS/ADHS
• individuellen Lernzielen
• Asperger-Autismus oder Autismus-Spektrums-Störungen
• Traumafolgestörungen
• Notenbefreiung in einem oder mehreren Fächern
• Problemen in der schulischen Umsetzung ihres kognitiven Potentials

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Primarstufe

1.-3. Primar+ (max. 8 SchülerInnen)
4.-6. Primar+ (max. 8 SchülerInnen)
Fördergruppen (max. 5 SchülerInnen mit zwei Fachpersonen)

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Oberstufe

1.-3. Sekundar A/B+ (max. 8 SchülerInnen)
1.-3. Sekundar B+ (max. 8 SchülerInnen)
1.-3. Sekundar C+ (max. 8 SchülerInnen)
Fördergruppen (max. 5 SchülerInnen mit zwei Fachpersonen)

+Klassen sind sonderpädagogisch orientierte Klassen, in denen 5 oder maximal 8 Schülerinnen und Schüler gemäss ihren individuellen Lernmöglichkeiten optimal gefördert werden. Die Schülerinnen und Schüler der +Klassen folgen dabei dem offiziellen Zürcher Lehrplan oder werden in einzelnen oder mehreren Fächern nach individuellen Lernzielen beschult. Die Hausaufgaben werden in der Schule erledigt. Individuelle Prüfungsvorbereitung und Vokabeltraining finden auch zu Hause statt.

Es ist die Aufgabe der Schulischen Heilpädagogen oder Lehrpersonen, für die Schülerinnen und Schüler angepasste Lernprogramme zu entwickeln. Dadurch werden die Kinder und Jugendlichen in die Lage versetzt, ihr schulisches Potential möglichst umfassend auszuschöpfen. Die Kinder und Jugendlichen werden „da abgeholt, wo sie sind“. Zu diesem Zweck setzen wir auch spezielle Lernsoftware ein.

Die Klassen werden nach sonderpädagogischen Gesichtspunkten durch eine Lehrperson mit einer Ausbildung in Schulischer Heilpädagogik oder mit Erfahrung im Schulisch-heilpädagogischen Bereich geführt. Sie bilden sich regelmässig sowohl intern als auch extern dahingehend fort. Dies befähigt sie, den Bedürfnissen der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler besonders zu entsprechen.

Nebst der individuellen Förderung im kleinen Klassenverband besteht die Möglichkeit, einzelne Fächer in den parallelen Regelklassen zu besuchen, sofern dies der Förderbedarf eines Kindes oder Jugendlichen anzeigt. Ebenfalls verfügt das IWW über ausgebildete Lehrpersonen für die Begabtenförderung sowie Heilpädagoginnen und Heilpädagogen.

Im Rahmen der ganzheitlichen Betreuung und Förderung an der Tagesschule verdienen die begleitete Mittagszeit, die Lernzeit für selbst organisiertes Lernen (SOL-Zeit) sowie die spezifischen Programme für Mädchen besondere Beachtung, da sie alle dazu angelegt sind, die sozialen Kompetenzen sowie das persönliche Selbstvertrauen und die Selbständigkeit zu fördern. Exkursionen, Sporttage sowie Lager- und Projektwochen runden das vielfältige Jahresprogramm ab.

Der Berufskundeunterricht ist in allen Klassen der Oberstufe ein wichtiger Bestandteil des schulischen Jahresprogramms. Es gilt, die berufliche Integration der Jugendlichen zu fördern und sie Schritt für Schritt in die richtigen Bahnen zu lenken. Dazu organisieren die Lehrpersonen Betriebsbesichtigungen, sowie diverse Schnuppertage und –Wochen. Die Mithilfe bei der Erstellung von Bewerbungsschreiben für Schnupperlehr- sowie Lehrstellen ist ebenso selbstverständlich wie der enge Kontakt zu den Eltern und zur Berufsberatung (biz), den die Lehrpersonen pflegen.

Erweiterte, spezifische Stütz- und Fördermassnahmen wie Legasthenietherapie, Dyskalkulietherapie und Logopädie werden am IWW angeboten und durchgeführt. Diese sind kostenpflichtig.

Die Elternkontakte sind zahlreich und vielfältig, wie der alljährliche Besuchsmorgen und Elternabend, die Möglichkeit, den Schulunterricht zu besuchen, die individuelle Beratung durch qualifizierte MitarbeiterInnen, die Elterninformationsabende und die Elterngesprächsrunden zu spezifischen Sachthemen, die beiden regelmässig stattfindenden Schulischen Standortgespräche (SSG) mit Eltern sowie weiteren Bezugs- und Fachpersonen

Die detaillierten Zeugnis- und Schulberichte beleuchten die schulischen Lernfortschritte und geben Auskunft über die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes oder Jugendlichen.

Eine enge Zusammenarbeit mit Behörden und Zuweisungsstellen (Schulpsychologische Dienste, Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienste, Therapiestellen etc.) ist für eine erfolgreiche Arbeit in unseren Spezialklassen unerlässlich. Die Schulischen Heilpädagogen oder Lehrpersonen zählen auf die Bereitschaft der Eltern sowie weiterer wichtiger Bezugspersonen, sich intensiv für die Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler einzusetzen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, jederzeit den Unterricht zu besuchen.

 

Aufnahmeverfahren

Gerne laden wir Sie und Ihr Kind zu einem Aufnahmegespräch am IWW ein. Bei gegenseitigem Interesse wird eine Schnupperzeit für Ihr Kind organisiert. Danach findet ein telefonisches Auswertungsgespräch statt. Das Interesse und die Bereitschaft der Eltern zu einer intensiven und konstruktiven Zusammenarbeit sind für uns wichtig. Eine Aufnahme ist bei freien Plätzen jederzeit möglich.

Das Aufnahmeverfahren wird durch die Abteilungsleitung geführt, welche dafür besorgt ist, dass alle wichtigen Informationen und Erkenntnisse beigebracht werden.

IWW AG

Zürcherstrasse 13
8620 Wetzikon
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Jetzt Informieren

Sämtliche Informationen über unsere Schule können Sie als pdf-Datei auf unserer Downloadseite herunterladen. Bei weiteren Fragen oder Mitteilungen benutzen Sie bitte untenstehende Kontaktmöglichkeit.

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